+++ Neues aus dem Archiv +++

Neues aus dem Archiv

August 2022

Francine Dumong

Von links nach rechts: Elvis' Schlagzeuger Ronnie Tutt († 2021), Francine Dumong und Glen Hardin, der für Elvis am Piano saß, gemeinsam auf der Kreuzfahrt der TCB-Band im Jahr 2014

Am  16. August 1977 – vor nunmehr 45 Jahren – starb Elvis Presley – er wurde nur 42 Jahre alt. Zu seinen größten Bewunderern gehört die Luxemburgerin Francine Dumong, die auf ihren zahlreichen USA-Reisen mit den Mitgliedern der Familie Presley Bekanntschaft machen und sogar Freundschaft schließen konnte. Vor inzwischen 40 Jahren, 1982, gründete sie den Elvis-Presley-Fan-Club Luxembourg und versorgt ihre Mitglieder seither mit zweimonatig erscheinenden Clubheften mit z.T. immer neuen, unveröffentlichten Fotos und genau recherchierten Texten in französischer Sprache.

Zu Ehrenmitgliedern des Fan-Clubs gehören bzw. gehörten Elvis‘ Onkel Vester Presley (Bruder seines Vaters Vernon), sein Gitarrist und Freund Charlie Hodge sowie Elvis‘ einzige Ehefrau Priscilla. Wer mehr über Francines großartige Arbeit erfahren möchte, sollte unbedingt ihre Facebook-Seite besuchen.

Das Elvis-Presley-Fan-Club-Luxembourg Newsletter, zusammengestellt und herausgegeben von Francine Dumong

Herbert Arnold und das Wheel Country Music Magazine

Folge 18 unserer Musik-Serie war dem jungen Elvis Presley gewidmet – dessen Todestag sich am 16. August zum 45. Mal jährt. Auch das Musik-Portal „Wheel Country Music Magazine“ des Fachjournalisten Herbert Arnold in Nürnberg schreibt über den unvergessenen Sänger. Und, wichtig für die Fans: der  Link in die USA nach Memphis zur Graceland-Mansion, dem Haus und Schrein der Presley-Family.

Und hier geht’s zum Wheel Country Music Magazine

Vom Rock’n’Roll zum Rock / Folge 17 und 18

Folge 17 – gesendet am 21.02.1979
Inhalt: Die Live-Stories von Buddy Knox
und Lloyd Price
Folge 18 – gesendet am 01.03.1979
Inhalt: Elvis in seiner frühen Phase

Vom Rock’n’Roll zum Rock

Juli 2022

In Gedenken an Uwe Seeler, hier noch einmal das komplette Interview mit Fritz Walter und „Uns Uwe“ inkl. seiner Lieblingsmusik.

Gilbert Bécaud

Monsieur "Nathalie" gemeinsam mit Helga Guitton, der "First Lady" von RTL

Zwei berühmte Menschen!

Sie, die charmante, sprachgewandte Schöne von RTL und er, der Herr über alle Chansons, die seine malerische Heimat Frankreich je hervorgebracht hat. Sitzen im feinen Lokal „Le Gastronome“ in Luxemburg-Hostert beieinander, genießen das gute Essen und den erlesenen Rotwein, lachen, tauschen sich aus – natürlich auf französisch, seiner Muttersprache, die Helga perfekt beherrscht.

Zu Gilberts Linker saß der Fotograf, also ich – vor zwei Stunden noch mit dem Star im Interview durch drei Sprachen: englisch, deutsch und etwas französisch, das ich noch zusammenbrachte. Lang ist’s nun her und Gilbert hat diese, seine Welt kurz vor Noël 2001 verlassen, mit nur 74 Jahren.

Vom Rock’n’Roll zum Rock / Folge 15 und 16

Folge 15 – gesendet am 07.02.1979
Inhalt: Eddy Cochran
Folge 16 – gesendet am 14.02.1979
Inhalt: The Diamonds | Chuck Willis | Fabian | Mort Shuman
u.v.m.

Vom Rock’n’Roll zum Rock

Juni 2022

Vom Rock’n’Roll zum Rock / Folge 13 und 14

Folge 13 – gesendet am 24.01.1979
Inhalt: Jerry Lee Lewis
Folge 14 – gesendet am 31.01.1979
Inhalt: Jerry Lee Lewis – Orion | Conway Twitty | Buddy Holly, Richy Valens, Big Bopper – 20 Jahre nach dem Flugzeugabsturz

Vom Rock’n’Roll zum Rock

Howard Carpendale

Sommer 1973 - gemeinsam mit Rita auf dem Parkplatz des alten Funkhauses von RTL, der Villa Louvigny

Camillo Felgen

Ganz privat - Der große Camillo Felgen Mitte der 70er zu Besuch in unserer damaligen Wohnung auf dem Limpertsberg/Luxembourg

RTL Radio Report

Januar 1990 – Damals von RTL regelmäßig herausgegeben, der Luxemburger Radio Report, ein achtseitiges Hörermagazin

mai 2022

Vom Rock’n’Roll zum Rock / Folge 11 und 12

Folge 11 – gesendet am 07.01.1979
Inhalt: Fats Domino | Die Entstehung des amerikanischen Rundfunks | Jimmy C. Rogers
Folge 12 – gesendet am 12.01.1979
Inhalt: Johnny Cash | Roy Orbison | SUN Records

Vom Rock’n’Roll zum Rock

Freddy Fender

mai 2022

Freddy Fender

april 2022

april 2022

Tom Jones „Special“

Die offizielle Pressemappe der TELDEC Schallplatten GmbH  anlässlich der Verleihung einer Goldenen Schallplatte an Tom Jones 1968 in Berchtesgaden.

Tom Jones 1968 auf den „Vier Fröhlichen Wellen“ von RTL

Tom Jones „Special“

Die offizielle Pressemappe der TELDEC Schallplatten GmbH  anlässlich der Verleihung einer Goldenen Schallplatte an Tom Jones 1968 in Berchtesgaden.

Tom Jones 1968 auf den „Vier Fröhlichen Wellen“ von RTL

Vom Rock’n’Roll zum Rock / Folge 9 und 10

01. April 2022. Die Folgen 9 und 10 aus der Reihe "Vom Rock'n'Roll zum Rock". Zuerst gesendet 1978/79. Viel Spaß!

Vom Rock’n’Roll zum Rock

Februar 2022

Februar 2022

Vom Rock’n’Roll zum Rock / Folge 7 und 8

Auch der Februar soll nicht ohne zwei "neue" alte Folgen für Musikfreunde und insbesondere Rockfans stattfinden. Viel Spaß beim Reinhören!

Vom Rock’n’Roll zum Rock

Januar 2022

Januar 2022

Ray Anthony

Am 20. Januar 2022 wird er runde hundert, und seit 95 Jahren spielt er Trompete, denn vom Vater, selbst Musiker, bekam er ein solches Instrument zum 5. Geburtstag. Aus Raymond wurde Ray und aus dem 6. Sohn der Italo-Einwanderer-Familie Antonini wurde Anthony – Ray Anthony. Mit 18 wurde er schon aus einer ersten Combo abgeworben…vom großen Mr. Glenn Miller. Ray spielte brav mit im renommierten Orchester, doch ein Trompeten-Solo erhielt er nie. Er wechselte zum Spitzen-Orchester von Jimmy Dorsey – bis zur Einberufung in die US Navy. Von nun an blies er Militärmusik.

Dann endlich, nach dem Pazifik-Krieg der USA baute er sein eigenes Orchester auf, zur rechten Zeit in der Big-Band-Ära, die erst von Bill Haley und den anderen Größen des Rock and Roll (Elvis und Kollegen) abgelöst wurde. Das war circa Mitte der 50er Jahre. Privat lachte das Glück: Ray eroberte das Herz des Kurven-Stars Mamie van Doren und wurde ihr zweiter Ehemann. Die Ehe hielt 6 Jahre, nach ihm sollten noch 3 weitere Herren folgen. Mamie hat alle Männer gut überstanden, Anfang Februar 2022 wird sie stolze 91 Jahre! Für die Filmbranche war das Pärchen Ray und Mamie auch interessant: der Trompeter mit eigener Band und der blonde Kurvenstar, da kam keine Langeweile auf der Leinwand auf.

Ray Anthony
Mamie van Doren

Aus einem Dutzend Filme seien hier nur genannt: 1956 “The Girl Can´t Help it” (deutsch: “Schlagerpiraten” und 1958 “High School Confidential” (deutsch “Mit 17 am Abgrund”). Ray Anthony´s größte Schallplatten-Erfolge waren die Titelmelodie zur Serie “Dragnet” (bei uns “Stahlnetz”) der Titelsong von “Peter Gunn”, auch ein Hit für den Gitarristen Duane Eddy, und natürlich seine Single – noch als 78er Shellack-Platte – von “When the Saints go marching in”. Nun wird er hundert Jahre alt und darf mit Recht stolz sein auf ein erfülltes Leben und auf seinen Stern auf dem “Hollywood Walk of Fame”!

Johnny Cash Special

Eine halbe Stunde auf Du und Du mit Johnny Cash! Am 26. Februar 1981 wurde er 49 Jahre alt. Die Idee war, ihm per Telefon aus dem Sendestudio in Luxemburg zu gratulieren. Bis dahin war es ein weiter Weg, wollen wir ihn noch einmal gehen? Die Telefonate in die USA bis hin zu Johnny Cash gleich, doch zuerst Live-Musikund diese gesprochene Widmung für unsere Sendung:

Back in the good old days - Johnny and June

Mein erster Anruf ging zu Johnny Cashs Manager Lou Robin (1930 – 2021) mit Sitz in Kalifornien. Am Telefon die Sekretärin der Firma Artists Consultants. Und die RTL-Hörer konnten alles mitverfolgen:

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Mein zweiter Anruf ging nach Hendersonville, einem Vorort von Nashville, direkt in Johnny Cashs Villa, das House of Cash. Am Telefon die Sekretärin, Mrs. Brenda Shafer:

The House of Cash - Ein Blick in die Einfahrt

Mein dritter Anruf ging nach Bergisch-Gladbach bei Köln. Dort sitzt jener Mann, der über Jahre hinweg die Strippen hinter unserer RTL-Country-Show gezogen hat – der Musik-Fach-Journalist Manfred Vogel:

Mein vierter Anruf brachte mich ans ersehnte Ziel, zu Johnny Cash in die Künstler-Garderobe im Bürgerhaus von Portland im US-Staat Maine. Wir aind im nördlichsten Staat der USA direkt an der Atlantik-Küste. Immer dabei die treuen RTL-Hörer, jetzt schon nach Mitternacht in Europa und längst schon in der Sendestunde meines lieben Kollegen Martin, der uns seine Zeit geschenkt hat. Am Telefon: the man in black himself!

Ein halbes Jahr später! Die Nachricht „Johnny Cash schwer erkrankt“ erreichte die Fans und wir brauchten Klarheit. Mein Anruf im House of Cash, Johnnys Villa am Cumberland River nahe Nashville brachte Klarheit. 23 Magengeschwüre wurden nicht operiert, allerdings strikte Diät verordnet. Die treuen RTL-Hörer waren wiederum live dabei:

Inside the House of Cash
Johnnys Mutter Carrie Cloveree

Johnny Cash wie wir ihn kannten. Unermüdlich und rund um die Welt im Einsatz. Wieder einmal stand Deutschland auf dem Tourneeplan und mittendrin ein Konzert vor 300 Gästen in der Tennis-Bar von Bad Homburg im ländlichen Hessen. Das machte mich neugierig und wieder griff ich zum Hörer. Immer dabei die Hörer meiner Sendung bei RTL:

Johnny Cash in der Tennis-Bar Bad Homburg 1988

Johnny Cash live in Düsseldorf 1982
Konzertausschnitt und Moderation aus „Country Coach USA“

Fotos: © Brigitte Bleich

Karel Gott   (1939 – 2019)

80 Jahre ist er geworden, als er 45 war, kreuzten sich unsere Wege – Prags „Goldene Stimme“ besuchte Luxemburg. Für seine vielen Fans sicher eine große Freude, wie er mit mir frisch von der Leber weg aus seinem Leben plauderte. Und für alle Freunde einer ganz bestimmten Biene mit einer besonderen Überraschung!

Karel Gott 1984 live bei RTL

31. Dezember 2021

Freddy Quinn

Liebe Leute, nun ist es fast geschafft, das alte Jahr neigt sich mit schnellen Schritten dem Ende zu und den Abschluss möchte ich mit Euch und einem ganz Großen, einem Allround-Talent begehen – Freddy Quinn, der zudem am 27.09.2021 einen runden 90sten Geburtstag feiern konnte. Ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr 2022 and see you next year!

Freddy Quinn zu Besuch bei RTL, umgeben von Helga Guitton und meiner Wenigkeit

Achims „Christmas Country Club“

Über viele Jahre – eher schon Jahrzehnte – schickten wir zu Weihnachten unseren „Christmas Country Club“ ins weite Radioland. Jetzt, anno 2021, kommt eine nagelneue Mini-Ausgabe daher. Frohe Weihnachten und bleibt gesund!

Vom Rock’n’Roll zum Rock / Folge 5 und 6

Rockfans aufgepasst! Auch diesen Monat gibt es wieder eine Zeitreise zurück in die Blütejahre der "Modernen Musik" und somit zwei weitere Folgen aus der Reihe "Vom Rock'n'Roll zum Rock", meiner damals allwöchentlichen Sendung bei RTL aus dem Jahr 1978. Viel Spaß beim Reinhören!

Ein besonderer Geburtstag

Auch der 8. Dezember ist ein Tag, an dem herausragende, talentierte und berühmte Frauen das Licht dieser Welt erblickt haben: Die schottische Königin Maria Stuart, die deutsche Sängerin Margot Werner, die Schauspielerin Kim Basinger, um nur einige zu nennen. Aber meine besonderen Glückwünsche gehen heute an:

Für das Geburtstagskind: Fats Domino sings The Beatles

November 2021

Tony Prince

Treue RTL-Hörer kannten auch Tony Prince vom englischen RTL 208 (two-o-eight) immer abends ab 19.30 Uhr auf der Mittelwelle. Nun hat er ein Buch geschrieben, in dem er auf 440 Seiten alles beschreibt, was in seinem turbulenten Leben (inklusive Talk mit Elvis) so passierte. Dazu viele, viele Fotos in Farbe und s/w auf Hochglanzpapier. Tony Prince, the Royal Ruler- ich bin stolz, ihn zu kennen.

Ein privates Foto zeigt uns die beiden RTL-208-DeeJays Dave Christian (links) und Tony Prince (rechts) im englischen Studio der traditionsreichen Villa Louvigny. In der Mitte ihre begeisterte Hörerfreundin Hannelore aus Hamburg zu Besuch im Großherzogtum.

Ich habe die Häuser von Elvis besichtigt, ER aber hat den King persönlich getroffen. Was sie besprechen, hört man in der Tonspur meiner CD über Elvis, die man hier natürlich auch hören kann. Links: Buchcover "The Royal Ruler & The Railway DJ" von Tony Prince

Uwe Seeler wird 85

Am 5. November feiert Uwe Seeler seinen 85. Geburtstag! Wir wünschen „Uns Uwe“ alles Gute!

Oktober 2021

Die Männer hinter Elvis

Das waren Jerry Leiber, Mike Stoller, Doc Pomus und Mort Shuman. Eben diesen konnte ich 1976 am RTL-Mikrofon begrüßen. Das Resultat: Zwei Stunden „Superclub“, randvoll mit toller Musik und einem tiefgreifenden Interview, hier zum erstenmal in „UKW-Qualität“, denn den RTL-Superclub gab es üblicherweise nur auf Mittelwelle und Kurzwelle zu hören.

Jerry Leiber
Mike Stoller
Doc Pomus
Mort Shuman

Mort Shuman live im „RTL Superclub“

Ohne Mort Shuman hätte es diese Elvis-Hits nie gegeben:
Kiss me quick | Viva Las Vegas | She’s not you | Little sister | Suspicion | A mess of blues

Mort Shuman, eigentlich Mortimer Shulman, gebürtig aus Brooklyn, New York City, war Sohn polnischer Einwanderer. Er verließ die USA, um sich zunächst in England und schließlich in Frankreich anzusiedeln. Am 2. November 2021 jährt sich sein Todestag zum 30sten mal. Mort Shuman verstarb 10 Tage vor seinem 55. Geburtstag in England.

Rock und Pop aus Frankfurt am Main

Ein Blick zurück ins Jahr 1973: Fachjournalist Mathias Welp aus Kassel und Fotograf Rainer Rüffer schauten hinter die Kulissen.

Georges Brassens

Ein für das französische Chanson bedeutender Süd-Franzose  war  Monsieur Georges Brassens! Ein begnadeter Sänger und Geschichtenerzähler – ein Chansonnier par excellance! Am 22. Oktober 2021 wäre er 100 Jahre geworden, leider wurde er nur 60, er starb im Oktober 1981. Unvergessen ist sein Starstück „Les copains d’abord“, auf Deutsch: „Die Freunde zuerst“. Hier singt er es live auf der Bühne. Sein Grab hat Frau Rita in der Hafenstadt Sète – seinem Geburtsort – auf dem Friedhof Le Py gefunden.

Georges Brassens – „Les copains d’abord“

Les copains d’abord – Georges Brassens

Roy Black

Am 09. Oktober 2021 jährte sich der Todestag von Gerd Höllerich, dem unter dem Namen Roy Black eine beispiellose Karriere gelang, zum 30sten mal. Aufbewahrt habe ich unter anderem diese handgeschriebene Grußkarte, die Roy während eines Paris-Aufenthaltes Mitte der Sechziger Jahre  an das RTL-Team verschickte.

Der US-Fliegerhorst Spangdahlem ist noch heute Hochsicherheitstrakt der amerikanischen Air-Force. Hinter Stacheldraht und Lichtschranken führen die GIs ihr eigenes, abgeschirmtes Leben. Zum Glück gibt es mehrere Clubs mit Musik und Tanz, streng getrennt nach Dienstgraden. Der NCO-Club z.B. ist für die breite Schicht der mittleren Ränge gedacht – dort treten immer wieder namhafte Stars aus dem US-Showbusiness auf, um den Soldaten ein Stückchen Heimat zu vermitteln.

Quelle: Trierische Landeszeitung

Zwischen Xmas und New Year 1968 betrat aber ein deutsches Talent mit amerikanischem Namen die Bühne: Roy Black!! Bei uns als beliebter Vertreter  einer „weichen Welle“ geschätzt, konnte Roy hier seine eigentliche Lieblingsmusik vortragen, die heißen Rhythmen des Rock and Roll. An zwei Abenden führten mein lieber Kollege Rolf und ich durch sein internationales Programm.

Hier das Plakat für die deutsch-amerikanischen Freundschaftsabende im NCO-Club Spangdahlem in der Eifel, ein paar Kilometer nördlich von Trier.

September 2021

The Everly Brothers

Jahrhunderthalle Frankfurt im Oktober 1972 – Ein musikalisches Großereignis in der hessischen Metropole ließ die Herzen aller Musikliebhaber höher schlagen. Philip Jason „Phil“ Everly (* 19. Januar 1939 in Chicago, Illinois; † 3. Januar 2014 in Burbank, Kalifornien) und sein Bruder Isaac Donald „Don“ Everly (* 1. Februar 1937 in Brownie, Kentucky; † 21. August 2021 in Nashville, Tennessee) boten an diesem Abend einen Querschnitt ihres außerordentlichen musikalischen Schaffens dar, bestehend aus 12 Songs inklusive zweier Zugaben, darunter eine packende Version des Stones-Klassikers „Honky Tonk Woman“.

Nach dem Konzert dann vor meinem Mikrofon, die zwei Stimm- und Gesangskünstler aus Muhlenberg County, Kentucky. In diesem Mitschnitt geben die Everly Brothers Einiges preis, Einiges aber auch nicht.

Backstage zum Interview-Termin mit einem sehr entspannten und freundlichen Phil Everly, der hier de die Fragen meines langjährigen Freundes und Berufskollegen Manfred Vogel beantwortet. Von links nach rechts: Don Everly, meine Frau Rita, icke und Manfred.

1. Bowling Green – 2. Walk Right Back – 3. Lucille – 4. Wake Up Little Susie – 5. Cathy’s Clown – 6. Till I Kissed You – 7. So Sad – 8. Bird Dog – 9. All I Have To Do Is Dream – uvm.

Juli 2021

Hank Thompson  (1925 – 2007)

Ein unvergesslicher Abend 1968  im NCO Club der Airbase von Spangdahlem in der Eifel! (siehe „Radio Jahre“).  Auf Tour für die GIs „overseas“ war Hank Thompson, ein echter Texaner aus Waco mit vielen großen Hits im Gepäck. Nach der Show kam er an mein Mikrofon.

Roy Acuff (1903 – 1992)

Es war Sonntag, der 30. März 1980, als Roy Acuff im Rahmen der „Mervin-Conn-Tour“ auf der Bühne der Festhalle Frankfurt stand. Im Hotel gegenüber traf ich ihn und seine Frau und bat um ein Foto und ein paar Worte in mein Mikrofon. Dass ihm seine Fiddle (Geige) von US-GIs nach 1945 aus Deutschland mitgebracht worden war, erfuhren wir erst, als Vince Gill das Instrument dem Country-Museum übergab. Die ganze Story findet ihr unter Wheel Country Magazine bei Herbert Arnold. Look it up!

Roy Acuff – Promo und Titel „Sunshine Special“

Fats Domino

Rock and Roll ohne Fats Domino? Undenkbar. Ein ganz besonderes Erlebnis war sein Gastspiel in der Jahrhunderthalle von Frankfurt-Höchst Anfang der 70er Jahre. Nach dem Konzert durfte ich mit vielen, gar sehr vielen anderen Leuten in seine Garderobe, wo Fats im Unterhemd und in bester Laune anzutreffen war. Leider hatte ich nur wenige Minuten bewilligt bekommen und so blieb es bei einigen Promos – für meinen RTL-Freund Dave Christian, für mich und für Weihnachten. Ich bin froh, dass ich vier Fragen stellen konnte, bevor meine Zeit um war. Fats verriet mir, dass sein Vorbild Amos Milburn hieß. Den wollen wir natürlich hören und sehen!!!

Interview mit Fats Domino und Titel „The Fat Man“

Die La-La-La-Story

Beim Rundfunk hatte man das große Glück, die Schallplatten nicht selber kaufen zu müssen – wir bekamen sogenannte „Musterplatten“. Unser Job war, sie anzuhören und auszuwählen, was dem Hörerkreis gefallen könnte. Eine wunderschöne Aufgabe neben all dem anderen. Dabei fiel mir auf, daß das Kurzwort „La“ immer und immer wieder herhalten mußte, um so einen Schlager abzurunden. 1975 entschloss ich mich zu der folgenden Story in etwas über 4 Minuten Hörlänge.

Buddy Holly

Hier eine Original-Postkarte von Buddy Holly und seinen Crickets. Sie zeigt Jerry Allison, Joe Mauldin und natürlich Buddy Holly. Die Karte wurde vom UKW-Sender KTQM-FM in Clovis, New Mexico veröffentlicht. Inhaber des Senders war Norman Petty, der eng mit Buddy zusammen gearbeitet hat.

Eine Postkarte vom „Surf Ballroom“ in Clear Lake, Iowa, jener Halle, in der Buddy Holly sein letztes Konzert gab. Es war der 2. Februar 1959. Das gecharterte Klein-Flugzeug, eine Beechcraft Bonanza, stürzte in den frühen Morgenstunden im Schneegestöber ab, alle 4 Insassen, Stars Ritchie Valens, 17, The Big Bopper-J.P. Richardson, 28, Buddy Holly, 22 und der junge Pilot starben bei dem Absturz auf einem Acker.

Eine originale „Business Card“ aus der Zeit, als Buddy Holly noch unter seinem echten Zunamen firmierte – Holly mit e….! Aus der Hand von Mrs. Ella Holley erhielt ich diese frühe Geschäftskarte des Country Music Trios „Buddy and Bob“, mit Larry Welborn am Bass. Beim örtlichen Radio-Sender KDAV hatten sie regelmäßige Auftritte – live on the air.

Chris Andrews

Prominenter Gast in meiner Sendung:
Der „Yesterday Man“ Chris Andrews aus GB. Mit dabei seine bildhübsche Ehefrau, seine „Pretty Belinda!“

Juni 2021

Fritz Walter und Uwe Seeler

Auch der Sport, in diesem Fall König Fußball, darf nicht zu kurz kommen. So kam es für mich zu einer wunderbaren Gelegenheit, gleich zwei Legenden deutscher Fußballgeschichte zu einem kurzen Interview ans Mikrofon zu bekommen – Fritz Walter, Kapitän der Weltmeister-Elf von 1954 sowie „Uns Uwe“ Uwe Seeler, erster Torschützenkönig und Kapitän der Deutschen Nationalmannschaft von 1966 als Vizeweltmeister!

Links zu sehen eine Flasche des damals zu diesem historischen Sport-Ereignis speziell abgefüllten Sektes „Fritz Walters 54er GOLD“. Flasche leer, leider…im Bild rechts köpft Uwe Seeler im Hechtsprung auf das gegnerische Tor. Ein Athlet!

(Foto v. Uwe Seeler – dpa)

Als erster Sportler wurde Uwe Seeler (geb. 1936) zum 30. Ehrenbürger seiner Heimatstadt Hamburg ernannt.

Am 21. Juli 2022 verstarb Uwe Seeler in Hamburg. Mein kleines Gespräch zu seiner Lieblingsmusik entstand in den 70er Jahren.

Fußballer haben Musik in den Beinen…aber auch gern im Ohr

Natürlich fragte ich Fritz und Uwe jeweils nach ihrer Lieblingsmusik und erfüllte gerne ihre Wünsche. Für Fritz hören wir den „Blue Tango“ und für Uwe „Detroit City“ von Dean Martin.

Nicht ohne mir noch ein Souvenir zu überreichen hat mich Fritz Walter dann „vom Platz geschickt“…diese kleinen Miniatur-Fußballschuhe mit persönlicher Widmung!

Autogrammkarte und Buch – ebenfalls mit der Handschrift von Fritz Walter (1920 – 2002)

Fritz Walter, unser Fußball-WM-Kapitän von 1954, hätte am 31. Oktober 2020 seinen 100. Geburtstag begangen. Ihm zu Ehren gab die Deutsche Post eine Sonderbriefmarke zu 95 Cent heraus. Und so sieht sie aus:

Country Music Hall of Fame

Jetzt sind wir in der alten Country Music Hall of Fame in einem kleinen Saal mit Bühne. Darauf stehen die Instrumente der Country Music, aber keine Musiker. Dafür hört man einen Ansager, der uns erklärt, wie so eine Schallplatten-Aufnahme abläuft. Besonders originell: jedes Instrument, das wir hören werden, wird angestrahlt bzw. beleuchtet, die anderen bleiben im Halbdunkel. Für einen US-Dollar gab’s das Spektakel auf einer Single-Platte mit 33 Upm für zu Hause. Und schon war sie meine!

Natürlich gibt es dieses mittlerweile 50 Jahre alte Souvenir hier zum anhören…

Nashville Skyline

Sommer 1969 – Ich bin am Ziel meiner Wünsche, in Nashville, Tennesee. Die Luft schwül und schweißtreibend und vor mir liegt der Besuch der Country Music Hall of Fame sowie die Grand Ole Opry.

Outside the building II

1967 eröffnet: das schmucke Gebäude der Country Music Hall of Fame in der 16th Avenue South. Mit den Jahren kamen immer mehr „Kleinodien“ der Stars in das Museum – es wurde zu klein. Im Mai 2001 wurde die neue, große Hall of Fame in direkter Nachbarschaft des alten Opry Hauses eröffnet. (Aufnahme vom Sommer 1969)

Die Country Music Hall of Fame and Museum bietet diverse Glasvitrinen mit persönlichen Gegenständen der Stars. Bin froh, daß dieses Foto gelungen ist: es zeigt Bühnenschuhe, Manschetten-Knöpfe und Persönliches von Jim Reeves, der mit 39 Jahren mit dem Flugzeug abstürzte, geschehen im Sommer 1964.

Mai 2021

Outside the building I

Gut angelegtes Gehalt:
Meine erste Reise nach Nashville, Tennessee! Hier vor der legendären Grand Ole Opry.

Sommer 1972 – windig war’s und kühl. Und das mitten im Sommer. Die Golden Gate Bridge lag, wie so oft, total im Nebel. Nur die Fundamente ragten aus dem Wasser. Deshalb hier die noch erheblich längere Oakland Bridge, etwas weiter landeinwärts in der San Francisco Bay.

Annie & Dave

Ein Schnappschuss aus glücklichen Tagen – Dave und Annie Christian

Die „4 Fröhlichen Wellen“

In diesem Raum (Technik von Studio 4) wurde jahrelang die beste Musik aufgelegt. Von links: Techniker Norbert, icke und Techniker Paul.