Eine halbe Stunde auf Du und Du mit Johnny Cash! Am 26. Februar 1981 wurde er 49 Jahre alt. Die Idee war, ihm per Telefon aus dem Sendestudio in Luxemburg zu gratulieren. Bis dahin war es ein weiter Weg, wollen wir ihn noch einmal gehen? Die Telefonate in die USA bis hin zu Johnny Cash gleich, doch zuerst Live-Musikund diese gesprochene Widmung für unsere Sendung:
Promo – Johnny & June für „Country Coach USA“
Mein erster Anruf ging zu Johnny Cashs Manager Lou Robin (1930 – 2021) mit Sitz in Kalifornien. Am Telefon die Sekretärin der Firma Artists Consultants. Und die RTL-Hörer konnten alles mitverfolgen:
Telefonat mit Artist Consultants
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Mein zweiter Anruf ging nach Hendersonville, einem Vorort von Nashville, direkt in Johnny Cashs Villa, das House of Cash. Am Telefon die Sekretärin, Mrs. Brenda Shafer:
The House of Cash - Ein Blick in die Einfahrt
Ein Anruf im House of Cash
Mein dritter Anruf ging nach Bergisch-Gladbach bei Köln. Dort sitzt jener Mann, der über Jahre hinweg die Strippen hinter unserer RTL-Country-Show gezogen hat – der Musik-Fach-Journalist Manfred Vogel:
Manfred Vogel
Im Gespräch mit Manfred Vogel
Mein vierter Anruf brachte mich ans ersehnte Ziel, zu Johnny Cash in die Künstler-Garderobe im Bürgerhaus von Portland im US-Staat Maine. Wir aind im nördlichsten Staat der USA direkt an der Atlantik-Küste. Immer dabei die treuen RTL-Hörer, jetzt schon nach Mitternacht in Europa und längst schon in der Sendestunde meines lieben Kollegen Martin, der uns seine Zeit geschenkt hat. Am Telefon: the man in black himself!
Interview mit Johnny Cash
Ein halbes Jahr später! Die Nachricht, dass Johnny Cash schwer erkrankt sei, erreichte die Fans und wir brauchten Klarheit. Mein Anruf im House of Cash, Johnnys Villa am Cumberland River nahe Nashville brachte Klarheit. 23 Magengeschwüre wurden nicht operiert, allerdings eine strikte Diät verordnet. Die treuen RTL-Hörer waren wiederum live dabei:
Anruf im House of Cash Nr. 2
Inside the House of Cash
Johnnys Mutter Carrie Cloveree
Johnny Cash wie wir ihn kannten. Unermüdlich und rund um die Welt im Einsatz. Wieder einmal stand Deutschland auf dem Tourneeplan und mittendrin ein Konzert vor 300 Gästen in der Tennis-Bar von Bad Homburg im ländlichen Hessen. Das machte mich neugierig und wieder griff ich zum Hörer. Immer dabei die Hörer meiner Sendung bei RTL:
Anruf in der Tennis-Bar Bad Homurg
Johnny Cash in der Tennis-Bar Bad Homburg 1988
Die Männer hinter Elvis – Mort Shuman Special
Das waren Jerry Leiber, Mike Stoller, Doc Pomus und Mort Shuman. Eben diesen konnte ich 1976 am RTL-Mikrofon begrüßen. Das Resultat: Zwei Stunden „Superclub“, randvoll mit toller Musik und einem tiefgreifenden Interview, hier zum erstenmal in „UKW-Qualität“, denn den RTL-Superclub gab es üblicherweise nur auf Mittelwelle und Kurzwelle zu hören.
Mort Shuman, eigentlich Mortimer Shulman, gebürtig aus Brooklyn, New York City, war Sohn polnischer Einwanderer. Er verließ die USA, um sich zunächst in England und schließlich in Frankreich anzusiedeln. Am 2. November 2021 jährt sich sein Todestag zum 30sten mal. Mort Shuman verstarb 10 Tage vor seinem 55. Geburtstag in England.
Jerry Leiber
Mike Stoller
Doc Pomus
Mort Shuman
Mort Shuman live im „RTL Superclub“
Ohne Mort Shuman hätte es diese Elvis-Hits nie gegeben: Kiss me quick | Viva Las Vegas | She’s not you | Little sister | Suspicion | A mess of blues
„RTL Superclub“ Teil 1 und 2
Tom Jones Special
Die offizielle Pressemappe der TELDEC Schallplatten GmbH anlässlich der Verleihung einer Goldenen Schallplatte an Tom Jones 1968 in Berchtesgaden.
Sir Thomas Jones Woodward, besser bekannt als Tom Jones oder „The Tiger“, wurde im November 1968 für den Verkauf von einer runden Million Tonträgern mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Ich hatte das Glück und die Ehre, ihn zu diesem Ereignis zu treffen und für die Hörer von RTL beinahe eine ganze Stunde mit ihm aufzeichnen zu können.
Tom Jones auf den „Vier Fröhlichen Wellen“ von RTL